Presse

84 Jahre alt - und immer noch ein Leben auf Achse


Oma Casselly: Marianne Casselly kann sich nicht vorstellen, sich zur Ruhe zu setzen.
Bei den Cassellys sehen die Ferienkinder nicht nur, wie es ist, wenn man als
Familie zusammen arbeitet. Hier leben auch vier Generationen zusammen. Die Mutter von Direktor Jonny Casselly kennen die meisten als Oma Casselly.

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Da wird er wahr, der Traum vom Fliegen

Sprungakrobatik: Für einen Augenblick schlagen die Artisten der Schwerkraft
ein Schnippchen.

Texte von Martin Juhre,
Fotos von Uwe Schinkel
In der Manege liegt eine dicke Matte, davor steht ein kleines Trampolin.
Kein Mensch zu sehen, ein paar Schuhe liegen herum. Stille. Da, eine
Bewegung am Vorhang zum Sattelgang. Ein Helfer huscht zum Trampolin, nickt zum Vorhang hin, ein ganz kleiner Sprungakrobat läuft an, wirbelt durch die Luft. Wieder nickt der Helfer, jetzt kommen sie, einer nach dem anderen, der Größe nach. „Schneller!", ruft Leiterin Isabelle Wenzel. Sprung, Verbeugung, Zurücklaufen - 24 Artisten an der Zahl. Der letzte ist etwa so groß wie Isabelle.

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Zirkus-Umfrage: „Jemand steht dahinter und fängt einen auf"

von Martin Juhre
Hier kommen die Artisten zu Wort: Was haben sie beim Ferienzirkus alles erlebt? Eine Woche waren die Kinder unterwegs, haben trainiert, sind auf Erkundungstouren gegangen, sind ganz in der Welt des Zirkus aufgegangen. Eine Woche prall voller Eindrücke und Erfahrungen. Die WZ hat einige von ihnen gefragt, wie es gewesen ist.

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Die Westdeutsche Zeitung berichtet

Der Zirkus entwickelt sich weiter
Am Anfang stand eine spontane Idee: Jonny Casselly holte einige Kinder aus dem Publikum und ließ sie auf seinen Händen stehen. Am Ende kam es zu einer völligen Umstellung der Konzeption im Familienzirkus Jonny Casselly. Der Anteil an eigenen Vorstellungen wurde kleiner, die Arbeit mit Kindern wurde zum wichtigsten Standbein.

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Westdeutsche Zeitung

Wenn die Welt zu wackeln beginnt

Texte von Martin Juhre,
Fotos von Uwe Schinkel

Eben war die Welt noch groß und trubelig, mit dem großen Zirkuszelt in der Mitte, dem kleinen Zeltdorf darum herum, wo die Clowns ihre Späße machen, die Feuerspucker proben, die Sprungakrobaten durch die Luft wirbeln. Da ist das Stallzelt mit den Ponys und den Tauben, Kinder führen ein Lama spazieren, ein Kamel kaut gelassen vor sich hin. Da sind die Wohnwagen der Cassellys und die großen Zugmaschinen. Aber jetzt, im Vorzelt, besteht die Welt für Maggie (6) nur noch aus einem 1,2 Zentimeter dicken Drahtseil und der kleinen Plattform am anderen Ende. Da muss sie hin. Und die Welt fängt an zu wackeln.

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